, Arnold Gerda

42. Generalversammlung / 30.April 2026

Gemeinschaft und Vernetzung im Zentrum

Am 30. April lud der Frauenbund Uri (FBU) zur 42. Generalversammlung ein. Rund 80 Frauen folgten der Einladung ins Restaurant Windrad der SBU in Schattdorf und wurden dort herzlich begrüsst. Bereits zu Beginn setzte ein inspirierender Impuls von Andrea Franziska Meyer einen thematischen Rahmen: Mit der Metapher des einzelnen Fadens, welcher Bestandteil der liebevollen Tischdekoration war, regte sie die Anwesenden dazu an, über Verwebung, Vernetzung, Zusammenhalt und Solidarität nachzudenken, sowohl innerhalb der Gemeinschaft als auch darüber hinaus. Dieses Bild zog sich wie ein roter Faden durch den gesamten Abend.

Nach dem sehr feinen Nachtessen wurde die Versammlung offiziell eröffnet. Das Leitungsteam des FBU führte gemeinsam durch die Traktanden. Der Jahresbericht wurde auszugsweise vorgestellt, ebenso das Jahresprogramm 2026. Die Jahresrechnung des Vereins sowie die Abschlüsse des Sozialfonds und des Fonds Frauenpraxis wurden präsentiert. Revisorin Anita Schuler empfahl deren Annahme, was von der Versammlung einstimmig bestätigt wurde.

Ein besonderer Programmpunkt war die Vorstellung des neu geschaffenen Fonds Frauenpraxis. Claudia Gisler und Nadja Schuler, ehemaliges Vorstandsmitglied der Frauenpraxis Uri erläuterten die Entstehung und zukünftige Verwaltung dieses Fonds, der künftig durch den FBU betreut wird.

Auch Wahlen standen auf der Traktandenliste: Claudia Gisler und Petra Murer wurden für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt, ebenso Gerda Arnold und Evelyne Zopp für ein zusätzliches Jahr. Mit grossem Applaus wurde zudem Marlis Gisler, ehemalige Geschäftsstellenleiterin, neu in den Vorstand gewählt. Als Revisorinnen wurden Marlies Rieder für zwei Jahre und Anita Schuler für ein weiteres Amtsjahr wiedergewählt.

Neben einigen Austritten durfte der FBU auch 6 neue Mitglieder willkommen heissen. Auch an unsere verstorbenen Mitglieder wurde mit einem Gebet und kurzem stillen Moment gedacht.

In 5 Ortsvereinen wechselte das Präsidium. Die abtretenden Präsidentinnen wurden mit Applaus und Blumen verabschiedet und die neu gewählten Frauen herzlich begrüsst.

Im Anschluss gab Petra Murer das Wort an die Versammlung. Ständerätin Heidi Z’graggen, langjähriges Mitglied des Frauenbunds Uri, ergriff diese Gelegenheit. Sie würdigte die wertvolle Freiwilligenarbeit der Frauen im Kanton und knüpfte an die Metapher des Fadens an, indem sie Einblicke in die parteiübergreifende Vernetzung und Zusammenarbeit der Ständerätinnen im Bundeshaus gab. Insbesondere engagieren sie sich für Frauenfragen und Schutz vor häuslicher Gewalt. Ottilia Hofstetter vom Frauenbund Schweiz überbrachte Grüsse des Dachverbandes und ermutigte die Anwesenden, die vielfältigen Angebote zu nutzen.

Nach rund einer Stunde schloss Petra Murer die Versammlung. Der Abend klang bei Kaffee und Dessert in geselliger Atmosphäre aus und bot Raum für Austausch und Begegnung, ganz im Sinne eines starken, vernetzten Miteinanders.